Allgemeines | 26. Mrz 2019

Die Wachstumsgeschwindigkeit Europas

Wirtschaftsforscher haben die Prognose für die Eurozone-Wirtschaft für 2019 zurückgenommen, da vor allem für die drei großen Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich und Italien heuer deutlich weniger Konjunkturdynamik erwartet wird als noch im Oktober.

Begründet wird das durch die bekannten Einflussfaktoren, wie Deutschlands Autoindustrie, Italiens Verschuldungsthema, die langsamere Gangart Chinas, sowie allgemeiner negativer Einflüsse politischer Unsicherheiten, wie Zolldisput mit den USA, Brexit, etc.

Im März lockerte die EZB ihre Erwartungslenkung (Forward Guidance) entsprechend ihrer geringeren Inflations- und Wachstumserwartung: Der Leitzins soll bis über das Jahresende 2019 auf dem aktuellen Niveau belassen werden.

Die das Wachstum unterstützenden Faktoren liegen weiter in einer expansiven Geldpolitik sowie Beschäftigungs- und Lohnzuwächsen. Jedoch überwiegen weiter die Abwärtsrisiken, die aus geopolitischen Faktoren, Protektionismus und Anälligkeiten der Emerging Markets erwachsen.

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Quelle: Raiffeisenlandesbank OÖ AG/Economic Research, OECD, IWF, EZB

Autor/en: Evelyn Dall